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Ford ruft 1,2 Millionen Fahrzeuge zurück

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:48

Der US-Autobauer Ford ruft wegen Problemen mit den Benzintanks rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurück. Betroffen seien Pickups aus den Baujahren 1997 bis 2004, teilte die US-Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) mit, konkret die Modelle F-150 und F-250 sowie Lincoln Blackwood. Auch Nissan muss in den USA rund 20.000 Autos des Modells "Altima" zurückgerufen.

Nach Angaben von Ford sind allein in den USA 1,1 Millionen Pickups von der Rückrufaktion betroffen, in Kanada sind es weitere 120.000 Fahrzeuge. Bei einem langen Einsatz der Fahrzeuge in Verbindung mit Chemikalien zur Enteisung von Straßen könne es zu Verätzungen an den Riemen der Benzintanks kommen, hieß es zur Begründung.

Dadurch könnten diese herunterfallen und Brände auslösen. Ab 12. September seien kostenlose Reparaturen der betroffenen Fahrzeuge möglich, erklärte die NHTSA weiter. Ford lägen in diesem Zusammenhang bereits Berichte über drei entsprechende Unfälle vor.

Rückruf auch bei Nissan

Auch der japanische Automobilhersteller Nissan hat in den USA rund 20.000 Autos des Modells "Altima" in die Werkstätten zurückgerufen. Grund für den Rückruf sei ein mögliches Problem mit der Lenkung, so Nissan weiter. Bereits im letzten Jahr rief Nissan etwa 600.000 Autos zurück.

Außerdem müssen weltweit rund 12.000 Quashqai wegen eines Problems mit der Bremsleitung in die Werkstatt, etwa 1000 davon in Deutschland. Betroffen seien Modelle aus dem Bauzeitraum vom 27. August 2010 bis zum 18. Februar 2011. Berichte über Probleme in Österreich gibt es nicht.

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