Die legendäre Rockband Foreigner feiert derzeit ein Bandjubiläum – doch die Gesundheit ihres Gründers Mick Jones überschattet das Ereignis. Der berühmte Gitarrist hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Der frühere Foreigner-Sänger Lou Gramm sprach in einem Podcast offen über den Zustand von Jones. Demnach befindet sich der Musiker im Endstadium von Alzheimer. Gramm erklärte: "Er ist distanziert." Gespräche seien kaum noch möglich, die Krankheit habe Jones stark eingeschränkt.
Wie t-online berichtet, war zuvor angenommen worden, dass eine Parkinson-Erkrankung für den Rückzug des heute 81-Jährigen verantwortlich sei. Tatsächlich ist es jedoch Alzheimer, das Jones schwer zusetzt.
Zuletzt meldete sich Mick Jones im Juli 2025 auf Instagram, als er auf den Tod von Ozzy Osbourne reagierte. Er erinnerte an gemeinsame Erlebnisse mit Osbourne, etwa an ihre Zusammenarbeit beim Songwriting und die Aufnahme in die "Rock and Roll Hall of Fame". Bei der Ehrung im Oktober 2024 konnte Jones jedoch nicht mehr persönlich anwesend sein.
In diesem Zusammenhang kam es zu einer Aussöhnung zwischen Mick Jones und Lou Gramm, die jahrelang zerstritten gewesen waren. Gramm tritt mittlerweile wieder mit Foreigner auf und zollt dort auch Jones Respekt, der selbst nicht mehr auftreten kann.
Foreigner wurde 1977 mit ihrem Debütalbum bekannt. Die Hits "Feels Like the First Time" und "Cold as Ice" machten die Band berühmt. Den weltweiten Durchbruch erzielten sie 1981 mit dem Album "4" und Singles wie "Urgent", "Juke Box Hero" und "Waiting for a Girl Like You". 1984 folgte mit "I Want to Know What Love Is" ein weltweiter Nummer-eins-Hit.