Glaubt man den beiden neuseeländischen Zukunftsforschern Michelle Mars und Ian Yeoman, sind die letzten Jahre des ältesten Gewerbes der Welt angebrochen. In einer utopischen Zukunftsvision zeichnen sie ein Modell, in dem die Prostitution in annähernd 40 Jahren von menschenähnlichen Gummi-Robotern ersetzt werden soll.
Glaubt man den beiden neuseeländischen Zukunftsforschern Michelle Mars und Ian Yeoman, sind die letzten Jahre des ältesten Gewerbes der Welt angebrochen. In einer utopischen Zukunftsvision zeichnen sie ein Modell, in dem die Prostitution in annähernd 40 Jahren von menschenähnlichen Gummi-Robotern ersetzt wird.
Die Roboter, die von Michelle Mars und Ian Yeoman in der Studie „Robots, Men and Sex Tourism“ beschrieben werden, sind durch ihr antibakterielles Material resistent gegen Viren. Für Freier bestünde keine Gefahr mehr, sich im Bordell mit Geschlechtskrankheiten zu infizieren.
Die von Mars, einer Sexolgin, und Yeoman, Professor für Management, beschriebenen Sex-Roboter erfüllen alle Wünsche ihrer Freier und haben unterschiedliche Körperformen, Haarfarben und -schnitte, Haut- und Augenfarben, Gesichtszüge und vermeintliche sexuelle Vorlieben. Um das ganze noch akkustisch aufzupeppen werden sie außerdem in verschiedenen Sprachen kommunizieren können..
Kriminalität wird eingedämmt
Durch diese neue Bordell-Form würden auch der Menschenhandel und illegaler Sex-Tourismus eingedämmt. Bordellbesuchern kann dann nicht mehr vorgeworfen werden, Menschenrechte zu verletzen – Sex mit Puppen ist schließlich nicht illegal. Zudem kann von Fremdgehen zwar nicht die Rede sein.
Ob aber die Ehefrau nichts gegen den Besuch ihres Mannes im Zukunfts-Puff haben wird, können auch die Zukunftsforscher nicht sagen. Welche Frau wird erfreut sein, den Gatten beim Schäferstündchen mit einer Gummipuppe zu erwischen?