Oberösterreich

Fotos zeigen Crash, der Pendlern letzten Nerv kostete

Zwei Autos, schwer zerstört, ineinander verkeilt. Die Fotos aus dem Mona-Lisa-Tunnel in Linz zeigen jenen Unfall, der zu einem Mega-Stau führte.
Peter Reidinger
29.11.2022, 13:34
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Es passierte genau im Frühverkehr. Zwei Autos krachten im vielbefahrenen Mona-Lisa-Tunnel im Linzer Süden frontal zusammen. Folge: Schwer beschädigte Autos, Großeinsatz! Der Tunnel musste komplett gesperrt werden (hier unsere erste Meldung dazu). Innerhalb von Minuten bildete sich Stau.

Die Autos standen Stoßstange an Stoßstange. Der Stau führte die Wiener Straße (B1) kilometerweit Richtung Asten, auf der anderen Seite Richtung Ebelsberg. Das Nadelöhr Ebelsberg war sofort rasch verstopft.

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"Ich stand mehr als 60 Minuten lang im Stau", ärgerte sich eine Linzerin. Viele Pendler kamen zu spät in die Arbeit. Und das am Tag direkt nach dem Bahnstreik und einer Klima-Kleber-Aktion in Linz, die ebenfalls für Verkehrsprobleme gesorgt hatten.

Bei dem Unfall im Tunnel (die Polizei hatte vorerst noch keine Details zum Unfallhergang) wurden die Fahrzeuge so stark beschädigt, dass Autoteile weit verstreut auf der Straße lagen.

Eineinhalb Stunden Sperre

Rund 90 Minuten lang musste die Strecke komplett gesperrt werden. Die Rettung versorgte zwei Lenker, eines der beschädigten Autos war ein E-Auto.

Immer wieder muss der Mona-Lisa-Tunnel wegen Zwischenfällen komplett gesperrt werden. So beispielsweise im Vorjahr, als bei starken Regenfällen plötzlich der ganze Tunnel geflutet wurde.

Für viele Linzer aus dem Süden war der Unfall ein Vorgeschmack auf das kommende Jahr. Da muss der Tunnel ja wegen Sanierungsarbeiten über mehrere Wochen komplett dichtgemacht werden. Von Juni bis September ist dann nur die Fahrt über Ebelsberg möglich.

Wochenlange Sperre nächstes Jahr

Wie der Verkehr angesichts Tausender neuer Bewohner in den Stadtteilen Ebelsberg und Pichling dann umgeleitet werden soll ist noch unklar. Der zuständige Verkehrsreferent Martin Hajart (ÖVP) will in Kürze ein Konzept dazu vorstellen.

Hajart hat das Problem übrigens von seinem FPÖ-Vorgänger geerbt und heftige Kritik geübt. Man hätte die Sanierung durchaus schon während der Corona-Zeit und den damit verbundenen Lockdowns durchführen können.

Hinter vorgehaltener Hand heißt es, die FPÖ habe die Sanierung und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen im vergangenen Wahljahr 2021 wohl vermeiden wollen.

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