FP-Landbauer: "Hätte tödlich ausgehen können"

Bild: privat, heute.at
Udo Landbauer (FP) verurteilt den Brandanschlag in St. Pölten: "Die Täter haben den Tod von Menschen in Kauf genommen." Der Verfassungsschutz ermittelt.
Der Anschlag auf die FP-Zentrale in St. Pölten schockte die Blauen: „Dank der raschen Aktion einer beherzten Taxilenkerin, die zufällig mit einem Feuerwehrmann an Bord vorbeifuhr, konnte das Schlimmste verhindert werden. Nicht auszudenken, wenn das Lager in Vollbrand geraten wäre und womöglich Anrainer oder vor Ort übernachtende Mitarbeiter gefährdet worden wären. Ich möchte der mutigen Dame, dem Fahrgast und allen Einsatzkräften, die so rasch vor Ort waren meinen tiefsten Dank aussprechen. Der Anschlag auf die FPÖ-Zentrale ist auch ein Anschlag auf die Demokratie", sagt Landesparteiobmann Udo Landbauer.

Wie berichtet hatten sich vier vermummte Täter in der Zeit von 01:30 und 02:07 Uhr Zugang zum Parkplatz der FPÖ-Zentrale in Sankt Pölten verschafft und mit vorbereiteten Molotowcocktails versucht, das gesamte Gebäude in Brand zu setzen.

"Linke Anarchisten"

„Der gezielte Brandanschlag auf unsere Landesgeschäftsstelle ist ein Ausdruck politischen Hasses und roher Gewalt", sagt Udo Landbauer weiter. „Die Täter haben dabei auch den Tod von Menschen in Kauf genommen", verweist Landbauer darauf, dass gerade in Vorwahlzeiten Mitarbeiter regelmäßig in der Landesgeschäftsstelle übernachten und dass durchaus auch Nachbarhäuser in Gefahr kommen hätten können.

CommentCreated with Sketch.76 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Bundesgeschäftsführer Christian Hafenecker sprach von einem Anschlag von Linksextremen: "Wie weit sind solche Anarchisten, die von SPÖ, Grünen und NGOs wie SOS-Mitmensch gestützt und beschützt werden, noch bereit zu gehen?"

Udo Landbauer
Udo Landbauer
Nationalrat Robert Laimer (SP) verurteilt den Angriff: "Das waren Idioten. Aber subtile Untergriffe und Schuldzuweisungen bringen nichts. Typisch FPÖ."

LVT ermittelt

Die Ermittlungen übernahm jetzt das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Ebenfalls in die Ermittlungen eingebunden ist das SPK St. Pölten und das Landeskriminalamt NÖ.

Das Video zum Brandanschlag dazu finden Sie hier. (Lie)

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