Niederösterreich

FP-General fordert Anschober-Rücktritt nach Schreiduell

Michael Schnedlitz (FP) hält die Corona-Ampeln für unsinnig, einzig für Rudolf Anschober (Grüne) sieht er die Ampel auf dunkelrot.
06.09.2020, 10:33

"Auch wenn er bei seinen öffentlichen Auftritten im Stil eines Volksschullehrers bei den Menschen offenbar gut ankommt – hinter den Kulissen dürfte Gesundheitsminister Anschober immer mehr von der Rolle sein. Dieser Minister ist den Österreichern nicht länger zumutbar. Die Corona-Ampel für Herrn Anschober steht auf Rot. Er soll Platz machen für jemanden, der diesen Job wirklich kann", so FP-Generalsekretär Michael Schnedlitz am Sonntagmorgen in einer Aussendung.

Anschober muss zurücktreten

So soll es in Telefonkonferenzen zu Schreiduellen zwischen OÖ-Landeschef Stelzer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober gekommen sein. Streitpunkt soll die Coronaampel gewesen sein, die über Länder und Bezirke hinweg schalte.

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Rudolf Anschober
HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Eine streng geheime Kommission – die Mitglieder mussten Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben – habe laut Schnedlitz die Schalthebel der Ampel in der Hand und stelle die Länder vor vollendete Tatsachen. „Diese Ampel ist ein weiterer Pfusch der Regierung. Ihr muss sofort der Stecker gezogen werden. Das Land braucht keine Ampeln, sondern ein Ende der Angstpolitik und sofort grünes Licht für die Menschen und die Wirtschaft in unserem Land. Eine Ampelschaltung ist trotzdem notwendig. Jene für Minister Anschober – diese steht auf dunkelrot. Anschober muss zurücktreten“, so Schnedlitz.