"Neue Aula"-Chefs keine FPÖ-Mitglieder mehr

Das Cover einer "Neuen Aula"
Das Cover einer "Neuen Aula"Bild: Screenshot
Das Magazin "Neue Aula" bringt die FPÖ in Bedrängnis. Nun distanziert sich die Partei von den Verantwortlichen.
Die im Vorjahr eingestellte, FPÖ-nahe Magazin "Aula" wurde als rechtsextremes Magazin eingestuft und sorgte regelmäßig für teils strafbare Grenzüberschreitungen in Sachen Antisemitismus, Revisionismus und Rassismus.

"Neue Aula" bringt Hofer in Bedrängnis



Das nun seit kurzem erscheinende Nachfolgemagazin "Neue Aula" brachte die FPÖ schon mit ihrer ersten Ausgabe in Bedrängnis ("heute.at" berichtete). Wie auch bei alten Magazin waren auch diesmal kleine FPÖ-Funktionäre maßgeblich daran beteiligt.

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Und das, obwohl FPÖ-Chef Norbert Hofer selbst deutliche Worte gegen dort publizierende FPÖ-Mitglieder fand.


"Keine Mitglieder"



Mit einigen Tagen Verspätung reagierte nun die FPÖ auf die Medienberichte über die "Neue Aula" und teilte in einer knappen Presseaussendung mit, dass die Verantwortlichen des Magazins, Martin Pfeiffer und Albert Engelmann keine Parteimitglieder seien.

"Martin P. ist bereits seit Anfang September 2019 kein Mitglied der FPÖ, Albert E. ist heute aus der FPÖ ausgetreten", heißt es.

Diese Parteiaustritte sorgen wohl nicht für böses Blut zwischen den beiden Betroffenen und der Partei: Sie hatten sich bereits im Vorfeld dazu bereit erklärt. Sollte die FPÖ das verlangen, würde man sofort austreten, hießt es schon vor einigen Tagen.

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