FPÖ-Haimbuchner ist "am Weg zurück ins Leben"

Manfred Haimbuchner in einem "Heute"-Interview mit Corona-Abstand im Linzer Landhaus.
Manfred Haimbuchner in einem "Heute"-Interview mit Corona-Abstand im Linzer Landhaus.fotokerschi.at
Der mit Corona auf der Intensivstation tagelang künstliche beatmete FPÖ-OÖ-Chef Manfred Haimbuchner konnte laut Berichten zurück zu seiner Familie.

Zwei Wochen lang wurde Haimbuchner im Spital behandelt, musste aufgrund des schweren Verlaufs seiner Corona-Erkrankung sogar künstlich beatmet werden. Wie die "Krone" jetzt berichtet, durfte Haimbuchner am Gründonnerstag das Spital verlassen und zu seiner Familie zurückkehren. "Ich bin dankbar, dass ich den Weg zurück ins Leben antreten darf", wird der 42-Jährige zitiert. Er bedankt sich zudem beim gesamten Personal des Linzer Kepler-Uniklinikums.

"Mein schwerer Krankheitsverlauf hat mich bestätigt, dieses Virus sehr ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig zu treffen"

Nun sagt der FPÖ-Mann: "Demut ist nicht das Gegenteil von Mut, sondern von Übermut. Genau davor soll jeder gewarnt sein. Mein schwerer Krankheitsverlauf hat mich bestätigt, dieses Virus sehr ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig zu treffen." Dankbar sei er auch für die vielen Genesungswünsche aus dem ganzen Land. Er werde sich jetzt um "meine Familie kümmern, die Zukunft unseres Landes gestalten und Rasenmähen".

Der FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte, wurde aufgrund des Verlaufs seiner Infektion am 18. März in die intensivmedizinische Betreuung des Kepler Universitätsklinikums der Stadt Linz verlegt. "Es wird derzeit eine künstliche Beatmung durchgeführt", gab seine Partei damals in einer Aussendung bekannt. Der 42-Jährige hatte sich auf Anraten seines Arztes ins Spital begeben.

"Es ist eine bemerkenswert positive Entwicklung des Krankheitsverlaufs eingetreten"

Erst hieß es, es handle sich dabei "um eine ärztliche Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Verlaufs seiner Corona-Infektion". Der Zustand des Politikers dürfte sich aber rasend schnell verschlechtert haben, noch am Abend desselben Tages wurde er auf die Intensivstation des Spitals verlegt. Am Sonntag meldete die "Kronen Zeitung", dass Haimbuchner seit Samstag nicht mehr künstlich beatmet werden muss. "Ob das beibehalten werden könne, stehe aber noch nicht letztgültig fest", heißt es.

Haimbuchner soll den Wunsch geäußert haben, seine Frau zu sehen, hieß es im Bericht weiter. In einem Facebook-Posting bestätigte die FPÖ dann auch die guten Nachrichten. "Es ist eine bemerkenswert positive Entwicklung des Krankheitsverlaufs eingetreten: Manfred muss derzeit nicht mehr künstlich beatmet werden und konnte bereits von der Intensivstation auf die Normalstation wechseln." Allerdings wird auch betont, dass man noch Geduld haben müsse und dass nun alle Kräfte mobilisiert werden müssen, um eine weitere Stabilisierung zu erreichen.

Wirbel um Storchenparty

Im Zuge des Contact Tracings nach Haimbuchners Corona-Infektion wurde bekannt, dass der Politiker nur zwei Tage vor dem positiven Test in seiner Heimatgemeinde Steinhaus bei einer sogenannten Babyparty mit mehreren Personen gewesen sein soll. Die FPÖ Oberösterreich gab bekannt, dass "der Besuch einer Storchenfeier" durch Haimbuchner nach derzeitigen Erkenntnissen nicht in Zusammenhang mit dessen Corona-Infektion stehe.

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