Am Wochenende ist es in Frankreich landesweit zu heftigen Protesten gegen die Ausgabenpolitik der Regierung gekommen. Dabei kam es zu schweren Ausschreitungen mit mehr als 1.200 Festnahmen.
Vermummte plünderten Geschäfte, und es entstanden schwere Sachschäden. Die Bilder der Gewalt erschütterten das Land.
Doch wie CNN berichtet, zeigen sich die französischen Behörden entschlossen: Eine "gewalttätige Minderheit" werde die anstehenden Wahlen nicht verhindern. Frankreich erholt sich nach dem Wochenende der Gewalt langsam von den Unruhen.
Die Lage bleibt allerdings angespannt. Bereits für das kommende Wochenende sind weitere Kundgebungen angekündigt. Die Gewerkschaften haben für den 5. November zu Protesten aufgerufen.
Der Unmut über steigende Lebenshaltungskosten und die Ausgabenpolitik der Regierung sitzt tief. Experten rechnen damit, dass die Protestwelle Frankreich noch länger beschäftigen wird.