Ski-Aufsteiger Giovanni Franzoni zählt derzeit zu den heißesten Eisen im Speed-Zirkus des Ski-Weltcups. Beim Training für die Abfahrt am Sonntag in Crans-Montana sorgte der 24-Jährige allerdings für einen Schreckmoment.
Im oberen Streckenteil kam Franzoni von der Ideallinie ab, rutschte mit einem Ski über den Fangzaun und konnte sich – ganz ähnlich wie einst Bode Miller 2008 in Kitzbühel – in letzter Sekunde retten. Wie schon beim legendären Stunt des US-Stars ging auch dieses Manöver glücklicherweise glimpflich aus.
Die Bestzeit im Training sicherte sich Franzonis Teamkollege Mattia Casse vor Alexander Cameron (Kanada/+0,32) und Ryan Cochran-Siegle (USA/+0,52). Bester ÖSV-Läufer wurde in Abwesenheit von Vincent Kriechmayr, der das Rennen in der Schweiz auslässt, Daniel Hemetsberger auf Rang vier (+0,62).