Nach dem gewaltsamen Tod einer 28-jährigen Villacherin kommen neue Details ans Licht. Wie "Heute" bei der Polizei erfuhr, soll ein Fußtritt in den Bauch für den Tod der Frau verantwortlich gewesen sein.
Die 28-Jährige hatte sich am Abend des 21. August mit mehreren Personen unter der Villacher Stadtbrücke aufgehalten. Laut Ermittlungen feierten sie bereits viele Stunden. Gegen 20.43 Uhr erreichte die Rettung ein Notruf, die Frau war nicht mehr ansprechbar.
Jetzt ist klar: Die Obduktion ergab, dass die junge Villacherin Opfer einer Gewalttat geworden war.
Nach umfangreichen Ermittlungen geriet ein 39-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Villach ins Visier der Kripo. Nach aktuellem Ermittlungsstand stand er mit der 28-Jährigen in einer Beziehung. Wie die Polizei gegenüber "Heute" erklärt, dürfte es sich vermutlich um eine längere On-/Off-Liebe gehandelt haben.
Am Abend ihres Todes soll es unter der Stadtbrücke zu einem heftigen Streit gekommen sein, das berichtete auch 5min.
Der Verdacht: Der 39-Jährige soll die Frau mit einem Tritt oder Schlag so schwer verletzt haben, dass sie daran starb. Nach den neuesten Informationen soll konkret ein Fußtritt in den Bauch für den Tod verantwortlich gewesen sein, es gilt die Unschuldsvermutung.
Der 39-Jährige wurde am 28. August aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Nach seiner Einvernahme wurde er am folgenden Tag in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Über ihn wurde die Untersuchungshaft verhängt.
Der Verdächtige bestreitet laut Polizei eine Tötungsabsicht und spricht von einem Unfall. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.