Frau (34) erschossen, ihr Ex-Freund schweigt

Nachdem am Sonntag eine 34-jährige Frau in der Steiermark erschossen wurde, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Der Tatverdächtige wird in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert und machte bisher zum Sachverhalt keine Angaben.

Eine 34-jährige Frau ist am Sonntag in Großwilfersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) von ihrem Ex-Freund durch mehrere Schüsse getötet worden, "Heute" berichtete.

Tatwaffe sichergestellt

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen. Im Haus fanden die Polizisten schließlich die offensichtlich durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzte 34-Jährige auf. Sofortige Erst-Hilfe-Maßnahmen kamen für die Frau jedoch zu spät. Alarmierte Notärzte konnten schließlich nur noch den Tod der Frau feststellen.

Das Landeskriminalamt Steiermark hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei konnte die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole, sichergestellt werden. Weitere Untersuchungen zur Herkunft der Waffe sowie zum genauen Tatablauf dauern noch an.

Das Paar hatte sich offenbar Ende Jänner nach einer mehrmonatigen Beziehung getrennt. Der 34-jährige Tatverdächtige machte bisher zum Sachverhalt keine Angaben und wird in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

Keine Angaben zum Motiv

Zum möglichen Motiv konnten bisher keine Angaben gemacht werden. "Es hat, warum auch immer, eine Streitigkeit gegeben, die beiden dürften sich vor nicht allzu langer Zeit getrennt haben. Die genauen Hintergründe und auch der Tatablauf sind bisher noch nicht klar", erklärte Polizeisprecher Markus Lamb.

Betreffend des 34-jährigen Opfers wurde seitens der Staatsanwaltschaft Graz eine Obduktion angeordnet. Angehörige sowie die minderjährige Tochter des Opfers werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

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