Mit der Aussicht auf einfache Montagearbeiten und eine Provision wurde eine 47-Jährige zwischen 10. und 14. September 2026 in eine Betrugsfalle gelockt. Von einem Produkt, das sie bearbeiten sollte, fehlte am Ende allerdings jede Spur.
Ein bisher unbekannter Täter stellte der Frau in Aussicht, Montagearbeiten an einem Produkt durchführen zu können. Dafür sollte sie eine Provision kassieren. Um die dafür notwendigen "Aufträge" zu bekommen, musste sie jedoch zunächst selbst Geld überweisen.
Anfangs schien das vermeintliche Geschäftsmodell tatsächlich zu funktionieren. Die 47-Jährige erhielt kleinere Beträge als Provision ausbezahlt. Dadurch entstand bei ihr der Eindruck, dass die versprochenen Aufträge echt waren.
Danach stiegen allerdings die Summen, die sie für weitere "Aufträge" einzahlen sollte. Die Frau überwies mehrmals Geld auf unterschiedliche Konten.
Insgesamt verlor die 47-Jährige einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Die versprochenen Montagearbeiten konnte sie zu keinem Zeitpunkt durchführen.
Ein Produkt, das die Frau im Rahmen der angeblichen "handmade"-Aufträge hätte bearbeiten sollen, bekam sie nie. Der unbekannte Täter wird gesucht.