Nach dem 0:0 von Spanien gegen Kap Verde hat die WM die nächste Sensation. Portugal kam gegen Kongo nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus, ein Fehlstart von Cristiano Ronaldo und Co.
Die Afrikaner hingegen jubelten über ihr erstes Tor und ihren ersten WM-Punkt überhaupt. Verantwortlich dafür: Yoane Wissa. Der Newcastle-Stürmer war kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Kopf zur Stelle.
Der 29-Jährige hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Vor fünf Jahren kickte der neue Volksheld noch in Frankreich bei Lorient – und wurde Opfer eines brutalen Angriffs. Eine Frau drang in sein Haus ein, attackierte ihn mit Säure und verletzte ihn schwer im Gesicht.
Der Kongolese musste an den Augen notoperiert werden. Zeitweise bestand sogar die Gefahr, dass er sein Augenlicht verliert.
Die Täterin wurde geschnappt, erklärte vor Gericht, dass sie seit ihrer Jugend innere Stimmen hört. Weil die Frau zusätzlich versuchte, Wissas Kind zu entführen, wurde sie zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Knast erfährt sie nun vom gelebten WM-Traum ihres einstigen Opfers.