Österreich hat bei der Fußball-WM mit dem 3:1-Sieg gegen Jordanien nicht nur sportlich für Schlagzeilen gesorgt. Die Rangnick-Elf war am Mittwoch auch Teil eines historischen Rekordtags.
Wie die FIFA bekanntgab, verfolgten insgesamt 281.223 Fans die vier WM-Partien in den Stadien. Damit wurde der bisherige Tagesrekord von 277.070 Zuschauern aus dem Jahr 1994 in den USA übertroffen.
Großen Anteil daran hatte die Partie Österreich gegen Jordanien in Santa Clara. 68.527 Zuschauer sorgten im Levi's Stadium für eine beeindruckende Kulisse und sahen den ersten österreichischen WM-Sieg seit 1990.
Viel mehr Fans kamen zum Duell zwischen Frankreich und Senegal. Das Match in East Rutherford verfolgten 80.545 Besucher. Argentinien gegen Algerien lockte 69.045 Fans an, Irak gegen Norwegen sahen 63.106 Zuschauer.
Auch insgesamt steuert die WM auf historische Zahlen zu. Nach sechs Turniertagen liegt der Zuschauerschnitt bei 65.483 Fans pro Spiel. Damit scheint sogar der bisherige Gesamtrekord von 3,5 Millionen Stadionbesuchern aus dem Jahr 1994 in Reichweite.
FIFA-Präsident Gianni Infantino zeigte sich begeistert. "Der 16. Juni 2026 wird in die Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft eingehen."
Das ÖFB-Team hat mit dem 3:1 gegen Jordanien eine starke Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg geschaffen.
Am Montag wartet in Dallas nun der große Gruppen-Hit gegen Argentinien – erneut vor einer gewaltigen Kulisse.