50.000 Euro Schaden

Frau kassiert Sozialgeld, jobbt aber als Prostituierte

Eine Tschechin soll Mindestsicherung bezogen haben, aber einem nackten Nebenjob nachgegangen sein – sie betrieb (illegale) Wohnungsprostitution.
Wien Heute
17.04.2026, 16:33
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In Österreich geriet eine tschechische Staatsbürgerin zufällig ins Visier der Kripo. Die Frau, die  über mehr als drei Jahre Mindestsicherung in der Höhe von rund 50.000 Euro bezog, soll sich illegal auch noch im ältesten Gewerbe der Welt etwas dazuverdient haben.

Eine genaue Analyse der Kontobewegungen konnte die Einnahmen aus der heimlichen Wohnungsprostitution klar nachweisen. Monatlich soll sie zusätzlich zumindest rund 1.000 Euro erwirtschaftet haben. Dieses Zusatzeinkommen verschwieg sie allerdings gegenüber den Behörden – sie steht nun unter Verdacht des gewerbsmäßigen Sozialbetrugs.

Für Innenminister Gerhard Karner zeigen Fälle wie diese, dass man in Zukunft bei Sozialbetrug noch genauer hinschauen muss. Beim jüngsten Vernetzungstreffen stand eine "Null-Toranz-Agenda" im Fokus. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Taskforce SOLBE unter der Leitung von Brigadier Gerald Tatzgern. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit "mit allen involvierten Stellen konnte bereits ein Schaden von rund 158 Millionen Euro aufgedeckt werden – mehr dazu hier.

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