Er fuhr mit seinem Motorrad direkt hinter seiner Ehefrau, als vor seinen Augen das Unglück passierte. Am Freitagnachmittag kam eine 67-Jährige bei einer gemeinsamen Motorradausfahrt in Kirchbach-Zerlach (Steiermark) ums Leben. Ihr Ehemann und ein weiterer Ersthelfer reagierten sofort - doch die Frau konnte nicht mehr gerettet werden.
Der folgenschwere Unfall ereignete sich gegen 16.20 Uhr im Ortsteil Dörfla. Die 67-Jährige war mit ihrem Motorrad auf der L202 unterwegs und wollte auf Höhe des Pflegeheims Zerlach nach links in den Ort abbiegen.
Aus bisher unbekannter Ursache geriet sie dabei ohne Fremdbeteiligung rechts von der Fahrbahn ab.
Die Frau kollidierte zunächst mit der Ortstafel von Dörfla. Anschließend stürzte sie mit ihrem Motorrad in den neben der Straße verlaufenden Bach.
Ihr Ehemann hatte die Fahrt auf seinem eigenen Motorrad unmittelbar hinter ihr fortgesetzt und wurde damit Zeuge des schweren Unfalls. Gemeinsam mit einem Ersthelfer zog er die 67-Jährige aus dem Bach.
Die beiden Männer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Kurz darauf übernahmen die alarmierten Einsatzkräfte. Das Rote Kreuz und zwei Notärzte setzten die Reanimation fort. Auch der Notarzt des Rettungshubschraubers C12 war im Einsatz.
Doch sämtliche Rettungsversuche blieben ohne Erfolg. Die 67-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Neben Rettung und Polizei standen auch die Feuerwehren Kirchbach und Breitenbuch im Einsatz.
Für die Angehörigen wurde nach dem tödlichen Unfall das Kriseninterventionsteam zur Betreuung angefordert.