Dass sich beim abendlichen Haareföhnen am 7. Februar 2024 ihr Leben für immer verändern würde, damit hätte Mary Wilson aus South Carolina (USA) nie und nimmer gerechnet. Als das Gerät ihr einen Stromschlag versetzt, fällt sie im Badezimmer in Ohnmacht – leider so ungünstig, dass die heiße Fönluft ihre Hand verbrennt. 20 Minuten später – wieder bei Bewusstsein – erkennt sie das Ausmaß der Katastrophe. "Die Verbrennungen an meiner Hand waren Verbrennungen dritten Grades, sie reichten bis zum Knochen", erzählte sie dem US-Sender 15News. Obwohl sie sofort ins Spital fährt, ist das Schlimmste bedauerlicherweise unvermeidbar: Aufgrund der Verbrennungen und Nervenschäden müssen Wilsons Hand und Handgelenk amputiert werden.
Vor ihrem Unfall war Wilson passionierte Hundefriseurin. Sie vermisst ihren Job, aber ob sie je wieder in ihren geliebten Beruf zurückkehren wird, steht in den Sternen. Die junge Frau versucht trotz ihres Schicksals, positiv zu bleiben. "Ich werde mein Leben weiterhin in vollen Zügen genießen. Es ist nur eine Hand. Was ist das schon, 10 Prozent meines Körpers? Der Verlust meiner Hand mag etwas sein, das mich verändert, aber das bedeutet nicht, dass er mich in allem definiert". Mary wartet nun auf die nächsten Schritte auf dem Weg zurück zur Normalität, denn sie soll bald eine Handprothese erhalten.