Fussball

Freiburg hat wegen Hoeneß Zweifel am Bayern-Protest

Beim 4:1 in Freiburg spielten die Bayern kurz mit zwölf Mann. Bis heute kann Freiburg Protest einlegen. Passiert das nicht wegen Uli Hoeneß? 
Martin Huber
04.04.2022, 11:05

Bis heute Montag kann Freiburg Protest einlegen gegen das 1:4 gegen Bayern, die am Samstag für knapp 20 Sekunden lang mit zwölf Mann spielten.

So einen Vorfall hat es in der Geschichte der deutschen Bundesliga bisher noch nicht gegeben. Es handelt sich um einen Präzedenzfall. Ob das Ergebnis bestehen bleibt, ist offen. Freiburg prüft einen Einspruch.

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Der fällt den Breisgauern aber sichtlich schwer. Der Hintergrund: Freiburg hat ein Dankbarkeitsgefühl gegenüber den Bayern und besonders Uli Hoeneß.

Der Ex-Bayern-Boss informierte Freiburg-Trainer Volker Finke 2005 vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal, dass die Freiburger einen Nicht-EU-Ausländer zu viel im Kader haben. "Mit diesem Kader haben sie das Spiel schon verloren", sagte er. 

Finke und Freiburg korrigierten den Fehler rechtzeitig vor dem Spiel, verhinderten so einen Skandal. Bayern gewann trotzdem mit 7:0. 

Sportlich könnten Freiburg die drei Punkte Millionen bringen beim Erreichen der Champions League. Juristisch ist die Sachlage widersprüchlich. Und emotional gibt es noch die Geschichte mit Uli Hoeneß.