Fussball

Freundschaft mit Pariasek? "Unglaublich, aber wahr!"

Fußball-Legende und ORF-Experte Herbert Prohaska scherzt bei Willkommen Österreich über Sport-Anchor Rainer Pariasek.
Sebastian Klein
10.06.2020, 08:19

Der Fußball ist zurück aus der Corona-Pause. Seit einer Woche rollt in Österreich wieder der Ball. Für das Saisonfinish kaufte der ORF Bundesliga-Rechtehalter Sky 15 Spiele ab. So kommen die heimischen Fans im Free-TV in den Genuss eines liebgewonnenen Duos: Herbert Prohaska und Rainer Pariasek.

Der ehemalige Weltklasse-Kicker, ÖFB-Teamchef und heutige Experte analysiert die Spiele, sein Partner moderiert. Pariasek ist unter österreichischen Sport-Fans längst Kult - auch durch das eine oder andere Hoppala. Der ORF-Anchor ist eine Reizfigur - die einen lieben ihn, andere reagieren genervt auf seine Auftritte.

Prohaska dürfte zur ersten Gruppe zählen. Das hatte er während der Corona-Pause in einem Interview verraten. Er vermisse Pariasek. Am Dienstagabend sprachen ihn Christoph Grissemann und Dirk Stermann in "Willkommen Österreich" auf diese Aussage an.

Der 64-Jährige antwortete: "Ich bin jetzt 20 Jahre beim ORF. Unglaublicherweise ist in dieser Zeit eine Freundschaft entstanden. Und ich hätte mir auch nicht gedacht, dass er mir einmal abgehen würde. Aber es ist wirklich so."

Die Tische der beiden stehen im Studio weiter auseinander als bisher gewohnt, erinnern die Moderatoren. Prohaska: "Ja, das ist richtig. Also der Abstand der könnte eigentlich, wenn diese Pandemie überwunden ist, bleiben."

Die Entfernung zwischen dem ORF-Duo ist nicht die einzige Veränderung nach dem Liga-Neustart. Wegen Corona bleiben die Stadien vorerst leer. Was Prohaska von Geisterspielen hält? "Die Qualität ist gut. Aber ich kann mich nie daran gewöhnen, in einem leeren Stadion zu sein."

Stermann stichelte: "Aber du hast lange bei der Austria gespielt, du kennst das." Prohaska reagierte gewohnt schlagfertig, erzählte eine launige Anekdote: "Damals hieß es noch nicht Happel-Stadion, es war das Prater-Stadion. Da durften 72.000 rein und wir haben gegen den GAK vor 3.000 gespielt. Der Vorteil war: Du konntest jedem, der dich beschimpft hat, antworten. Weil du wusstest, wo der sitzt."

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