Er schrieb TV-Geschichte

"Friends"-Legende James Burrows ist tot

Hollywood verliert einen seiner größten Fernsehpioniere. Regisseur James Burrows ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Heute Entertainment
20.06.2026, 08:54
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Trauer in Hollywood: James Burrows, einer der erfolgreichsten und einflussreichsten TV-Macher aller Zeiten, ist tot. Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor starb im Alter von 85 Jahren friedlich im Kreis seiner Familie. Das bestätigten seine Angehörigen gegenüber dem US-Magazin "People".

Für Millionen Fernsehzuschauer bleibt Burrows vor allem der Mann hinter "Friends". Er inszenierte die Pilotfolge der Kultserie und erkannte früh das enorme Potenzial der sechs Hauptfiguren. Später schrieb er in seinen Memoiren, dass er sich sofort in die Charaktere verliebt habe.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Er wirkte bei fast jeder Sitcom mit

Doch "Friends" war nur ein Teil seines beeindruckenden Lebenswerks. Zu seinen größten Erfolgen zählen außerdem die Sitcom-Klassiker "Cheers", "Frasier" und "Will & Grace". Auch die Pilotfolge von "The Big Bang Theory" stammt aus seiner Regie-Hand. Insgesamt führte Burrows bei mehr als 1000 Fernsehfolgen Regie – eine Zahl, die in Hollywood ihresgleichen sucht.

Besonders eng war seine Verbindung zu "Cheers". Die legendäre Bar-Sitcom entwickelte er gemeinsam mit Glen und Les Charles und inszenierte nahezu alle Folgen selbst. Die Serie wurde zum Grundstein seiner außergewöhnlichen Karriere.

Geboren wurde James Burrows 1940 in Los Angeles. Sein Vater Abe Burrows war bereits ein erfolgreicher Broadway-Autor und Komponist. Nach seiner Ausbildung an der renommierten Yale School of Drama startete Burrows zunächst am Theater, bevor er Anfang der 1970er-Jahre mit "The Mary Tyler Moore Show" seinen Durchbruch im Fernsehen feierte.

In den folgenden Jahrzehnten wurde er zum Meister der klassischen Sitcom. Neben seinen größten Erfolgen arbeitete er auch an Serien wie "Taxi", "Rhoda", "Laverne & Shirley" und "Night Court".

Seine Leistungen wurden vielfach ausgezeichnet. Insgesamt erhielt Burrows 47 Emmy-Nominierungen und gewann elf der begehrten Trophäen. 2006 wurde er in die Television Hall of Fame aufgenommen, später erhielt er zudem den Lifetime Achievement Award der Directors Guild of America.

Seine Familie verabschiedete ihn mit bewegenden Worten. Burrows habe nicht nur großartige Serien geschaffen, sondern auch jeden Menschen mit Respekt behandelt. Seine besondere Stärke sei gewesen, andere besser zu machen. "Er verstand, dass große Comedy nie nur aus Lachen besteht. Sie handelt von Menschlichkeit, Verbundenheit und Wahrheit", heißt es in dem Statement.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.06.2026, 08:54
Jetzt E-Paper lesen