Fünf neuen Impffälle in Niederlande, eine Frau starb

So sieht die Packung des AstraZeneca-Mittels aus.
So sieht die Packung des AstraZeneca-Mittels aus.Miroslav Chaloupka / CTK / picturedesk.com
Die Niederlande zog nach fünf Vorfällen rund um "AstraZeneca" die Reißleine, impft keine Personen mehr unter 60 Jahre. Denn: eine Frau starb.

Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers "AstraZenca" kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen: Nach den zahlreichen Vorfällen in der EU und der Empfehlung der EMA, einen Warnhinweis anzubringen ("Heute" berichtete), meldete jetzt die Niederlande fünf Impfkomplikationen.

5 Frauen zwischen 25 und 65

Bei allen fünf Opfern handelt es sich um Frauen zwischen 25 und 65 Jahren. Der niederländische Gesundheitsminister verlautbarte daher, dass es bis auf weiteres keine weiteren Impfungen für Menschen unter 60 Jahren in den Niederlande geben werde.

Nach mehreren Fällen in verschiedenen EU-Ländern, hatten die Staaten immer wieder mit verschiedenen Maßnahmen (Impfstopp, Chargenstopp, Anm.) reagiert - mehr dazu lesen Sie auch hier

In Österreich soll es bis dato 20 potenzielle Impfvorfälle gegeben - mehr dazu hier. Anfragen bezüglich einer exakten Anzahl  an das zuständige Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, blieben entweder unbeantwortet oder wir wurden vertröstet.

Laut Bericht der Arzneimittelbehörde MHRA gab es bei "AstraZeneca" bis dato bei 18 Millionen Impfungen "nur" 22 Hirnvenenthrombosen und acht andere Thrombosen. "Absolut geschönt diese Bilanz, alleine in Österreich und Deutschland gab es deutlich mehr als 30 Fälle", so in Insider.

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