Bobpilotin Katrin Beierl bangt um ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. Die Niederösterreicherin zog sich im Training einen Bruch des Mittelfußknochens zu und wurde am Mittwoch in Radstadt operiert.
"Im ersten Moment war es ein Schock, aber jetzt zählt nur noch der Blick nach vorne. Ich werde alles geben, um rechtzeitig fit zu werden – mein Olympia-Traum lebt definitiv weiter", wird die 32-Jährige in einer Aussendung zitiert. Die Medaillenentscheidungen im Monobob beginnen für Beierl am 15. Februar.
Der Eingriff verlief laut Ärzten planmäßig. "Der Zeitpunkt ist natürlich sehr ungünstig, so kurz vor den Olympischen Spielen, aber die Operation ist sehr gut verlaufen. Die Basis des fünften Mittelfußknochens wurde minimalinvasiv verschraubt, dadurch kann der Fuß schmerzabhängig bereits wieder belastet werden", erklärte Operateur Lukas Fraißler von der Sportklinik Aufmesser in Radstadt.
Beierl trägt aktuell einen Verbandschuh mit steifer Sohle. "Durch die Operation wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass ein Start in Cortina möglich ist. Schmerz und Schwellung sind die limitierenden Faktoren, aber wir arbeiten daran, bis zum ersten Training die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen", sagte Bernhard Unterkofler, Chief Medical Officer des Olympic Team Austria. Das erste Training ist für den 4. Februar angesetzt.