Gabalier jammert, weil sein Gesang kritisiert wird

Andreas Gabalier kritisiert die Berichterstattung über seinen Gesang.
Andreas Gabalier kritisiert die Berichterstattung über seinen Gesang.Titgemeyer Michael / Action Press / picturedesk.com
Nach zwei wenig rühmlichen Auftritten im Fernsehen sieht sich der "Volks Rock 'n' Roller" mit Spott und Häme konfrontiert.

Schwere Zeiten für Andreas Gabalier: Zwei Auftritte im TV, zweimal Spott im Netz für seinen Gesang. Bei der RTL-Show "König der Kindsköpfe" sollte der Sänger die Comedians Chris Tall und Mario Barth beim Karaoke-Singen unterstützen. Am Ende blamierte er sich völlig und wurde zur Lachnummer. Auch der Playback-Auftritt im ORF stieß nicht gerade auf Begeisterung.

So reagiert Gabalier

In der Presse wurde ebenfalls Häme über den "Volks Rock 'n' Roller" gekübelt. So beschrieb der "Kurier"-Kolumnist Guido Tartarotti den ORF-Gig des Musikers folgendermaßen: "Gabalier singt übrigens nicht, sondern raunzt, schluchzt und haucht um die Töne herum wie ein neugieriges Kind ums Weihnachtspackerl. Es hört sich weniger nach Musik an als nach einem Fall für die HNO-Ambulanz."

Via "Krone" schießt Gabalier am Dienstag zurück. "Kritik ist ja ok, aber was da der Herr Guido Tartarotti zum Beispiel im 'Kurier' geschrieben hat, das hat mit Kritik nichts mehr zu tun. Das ist ein reiner Hassartikel", lässt Gabalier im Interview wissen. Überhaupt habe er "dickes Hirschleder", ihm sei das nach all den Jahren "noch immer wurscht". Dennoch beschwert er sich ziemlich über die Berichterstattung.

"Einfach beleidigend"

Über das "Gabalier-Bashing" sagt er: "Das ist so eine Grundkrankheit in Österreich. Total unnötig. In Deutschland gibt es so was überhaupt nicht. Das ist reine Missgunst, zumal ich ja bei keiner politischen Diskussionssendung, sondern in Unterhaltungsshows war." Er findet das "einfach nur beleidigend", und zwar nicht ihm, sondern "der ganzen Mannschaft gegenüber". Viele Leute hätten sich monatelang ins Zeug gelegt, ein Millionenpublikum habe Freude damit gehabt. "Denen muss ich nicht allen das Gefühl geben, dass sie die letzten Hinterwäldler sind, wenn sie sich einen Gabalier anhören", so der Sänger.

Aber das kratze ihn persönlich gar nicht: "Mir geht’s um einen Grundrespekt – und wenn jemand so hasserfüllt wertet und eine Meinung vorgibt, das hat journalistisch so in einer Tageszeitung nicht verloren."

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