Düsseldorf stand still – und in Österreich trauerte man mit!
Mit einer bewegenden Gedenkminute ehrten Düsseldorf-Fans vor dem Spiel gegen Hertha BSC ihren früheren Kult-Torhüter Georg Koch (†54), der Anfang März an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben war. Der Deutsche stand von 2002 bis 2004 bei Rapid Wien im Tor und spielte sich auch dort mit seiner kämpferischen Art in die Herzen der Fans.
Die Fortuna-Anhänger sorgten für pure Gänsehaut: Ein riesiges Banner mit der Aufschrift "Kämpfer bis zum bitteren Ende - Legende für immer" spannte sich über die Kurve. Dazu schwenkten die Fans rot-weiß-blaue Fähnchen – angelehnt an ein legendäres Trikot des Keepers.
Auch sein Name und mehrere Bilder aus seiner Zeit bei Fortuna wurden gezeigt, während auf den Stadion-Leinwänden bewegende Szenen aus seiner Karriere liefen. Besonders emotional war der Moment auch für Düsseldorf-Trainer Markus Anfang – er ist der Patenonkel von Kochs Tochter Emma.
Im Mai 2024 hatte Koch seine schwere Krankheit öffentlich gemacht. Damals sagte er: "Es ist unheilbar, ich werde sterben. Aber wann mich der liebe Gott holen wird, hat er noch nicht entschieden!" Die Diagnose hatte er bereits im April 2023 erhalten. Ärzte gaben ihm damals nur wenige Monate – am Ende kämpfte er fast drei Jahre.
Die Anteilnahme war riesig, auch aus der Fußball-Szene in Österreich. Koch zeigte sich überwältigt: "Diese Anteilnahme war einfach nur überwältigend und hätte ich nie erwartet! Das war unglaublich, so was habe ich noch nie erlebt: Der Akku meines Handys war ruckzuck leer. Das Telefon ist regelrecht explodiert. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal so viele Anrufe und Nachrichten bekommen habe – selbst zu meinem Geburtstag nicht."