Vingegaard setzte sich auf dem 20. Teilstück der Italien-Rundfahrt von Gemona di Friuli über 200 Kilometer zur Bergankunft in Piancavello klar durch und zementierte seine Gesamtführung damit weiter ein, der Giro-Sieg ist dem Dänen im Rosa Trikot damit nicht mehr zu nehmen. Vingegaard setzte sich 5:03:55 Stunden erneut durch und ließ keinen Zweifel aufkommen.
Der Sieg der Italien-Rundfahrt ist dem dänischen Star-Fahrer auf der finalen Etappe in Rom nicht mehr zu nehmen.
Österreichs Rad-Star Felix Gall festigte derweil mit dem zweiten Etappenplatz hinter Vingegaard (+1:15 Minuten) auch den zweiten Platz in der Giro-Gesamtwertung. Der Osttiroler hatte am finalen Aufstieg zwar nicht mit Vingegaard mithalten können, setzte sich im Zielsprint aber gegen Jai Hindley (Australien) und Derek Gee-West (Kanada) durch. Gregor Mühlberger wurde als zweitbester Österreicher Etappen-15. (+3:21 Minuten).
"Die mentale Ermüdung ist sehr groß. Ich war doch schon etwas auf Nadeln heute. Ich bin extrem happy, noch einmal so abzuschließen", jubelte Gall im Ziel. "Ich hab ständig meinen Namen gehört, das ist etwas extrem Cooles", lachte der Osttiroler über die Unterstützung entlang der letzten Bergetappe.
Vingegaard liegt nach dem Etappensieg nun 5:22 Minuten vor Gall. Verfolger Hindley auf Rang drei hat 6:25 Minuten Rückstand.