Wien

"Gallisches Dorf" – Nepp geht auf Ludwig-Regeln los

Dominik Nepp und die FPÖ poltern einmal mehr gegen die Corona-Politik von Bürgermeister Michael Ludwig und warnen vor einer "Panikmache". 
Heute Redaktion
17.03.2022, 17:38

Wien verschärft wieder seine Corona-Regeln. Aufgrund der hohen Infektionszahlen geht die Regierung der Bundeshauptstadt erneut ihren eigenen Weg – wenig Freude daran hat die FPÖ. Der freiheitliche Wiener-Landesparteiobmann Dominik Nepp poltert gegen die Stadtregierung und spricht abermals von einer "Panikmache". 

Nepp: Verläufe sind milde

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig würde mit seinem Sonderweg die Hauptstadt zu einer Art "kleines, gallisches Dorf“ machen, meint Nepp. Der FPÖ-Politiker sagt, dass man zwar nicht leugnen könne, dass die Zahlen steigen, aber die Verläufe zuletzt sehr milde sind. 

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"Nicht zuletzt hat die Gecko-Kommission aus genau diesem Grund die Impfpflicht aktuell ausgesetzt. Dennoch besteht der Wiener Bürgermeister darauf, es besser zu wissen und spricht weiterhin von schweren Verläufen bei Ungeimpften", meint Nepp weiter.

Wenig überraschend spricht sich der Blaue auch gegen die 2G-Regel in der Gastronomie aus, die aus genannten Gründen für ihn "längst nicht mehr nachvollziehbar ist". Besonders kritisch sieht Nepp zudem den Schritt der neuen Zugangsbeschränkungen bei Spitälern. 

Zwar sei 2G plus zum Schutz der vulnerablen Gruppe "nachvollziehbar", die Limitierung der Besuche auf einem möglichen pro Tag, hingegen nicht. "Die Auswirkungen der Pandemie auf die Bevölkerung, wie etwa durch die Vereinsamung von Hospitalisierten oder Bewohnern von Pflege- und Seniorenheimen, verschlimmern sich durch die Maßnahmen der Wiener Stadtregierung weit mehr, als durch das Virus selbst“, ärgert sich Nepp