Über 52.000 Neuinfektionen nach Corona-Rekordtag

Erstmals seit Wochen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den Spitälern wieder über 3.000.
Erstmals seit Wochen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den Spitälern wieder über 3.000.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Am Donnerstag melden die Behörden 52.045 Corona-Neuinfektionen und 31 Tote. Die Belegung auf den Intensivstationen ging zurück.

Die Corona-Lage in Österreich stabilisiert sich. Nachdem am Mittwoch mit fast 60.000 Corona-Neuinfektionen in nur 24 Stunden ein neuer Höchststand verzeichnet worden war, berief Wien wegen der Lage einen Gipfel ein.

Am Donnerstag melden die Ministerien nun 52.045 neue Corona-Fälle und 31 Tote in nur 24 Stunden – ein merkbarer Rückgang. Zudem liegen 211 COVID-Patienten auf den Intensivstationen (ein Minus von zehn in 24 Stunden), insgesamt sind 3.086 Corona-Patienten in den Spitälern (plus 63). 

Zum Vergleich: Am Donnerstag der Vorwoche, dem 10. März 2022, gab es noch 49.432 Neuinfektionen österreichweit, 23 Todesfälle, 2.668 hospitalisierte Virus-Patienten und davon 179 Corona-Kranke auf Intensivstationen. Bei Bedarf sind nun noch 501 Intensivbetten und 1.420 Normalbetten für Corona-Patienten frei.

Neuinfektionen in den Bundesländern

Burgenland: 1.655 Infektionen / 3 Tote
Kärnten: 3.296 / 1
Niederösterreich: 9.792 / 9
Oberösterreich: 9.294 / 4
Salzburg: 3.843 / 0
Steiermark: 9.310 / 3
Tirol: 3.042 / 3
Vorarlberg: 2.528 / 1
Wien: 9.285 / 7

Brisant: Wie "Heute" erfuhr, handelt es sich bei 64 Prozent der Corona-Fälle der jüngsten sechs Wochen um Impfdurchbrüche. Wie die Krankenhaus-Belegung zeigt, bewahrt die Covid-Schutzimpfung, die weltweit potenziell Hunderttausende Menschenleben gerettet hat, auch die Mehrzahl der Omikron-Infizierten vor einem schweren Verlauf samt Hospitalisierung. Diese Thematik wurde in der täglichen Videokonferenz der Bundesländer mit dem Krisenstab des Bundes behandelt.

Gleichzeitig wird die Warnung laut, dass das Virus bereits wieder mutiert. Demnach könnte sich das Coronavirus in den nächsten 12 bis 18 Monaten hin zu saisonalen Infektionswellen vor allem im Herbst und Winter entwickeln – in einem vergleichbaren Ausmaß und Schweregrad, wie die derzeitige Omikron-Welle. Das würde regelmäßig geschlossene Schulen, fehlendes Personal und eine wackelnde Infrastruktur bedeuten. Die einzige Lösung: entsprechende Maßnahmen.

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