Ganz Österreich auf der Corona-Ampel nun gelb-grün

Im Bild: Die Promenade in Velden am Wörthersee
Im Bild: Die Promenade in Velden am WörtherseeBARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Die weiter sinkenden Corona-Zahlen schalten auch die Corona-Ampel auf Entschärfung. Alle neun Bundesländer werden nun auf gelb-grün geschaltet.

Wochenlang stand die Corona-Ampel in Österreich auf Dauer-rot wegen der höchsten Corona-Warnstufe. Nun hat sich die Situation entspannt, die täglichen Neuinfektionen sinken immer weiter. Zuletzt näherten sie sich sogar der Marke von nur 100 Infektionen innerhalb von 24 Stunden an. Das floss auch in den Warnlagebericht der heimischen Corona-Kommission ein, die am Donnerstagnachmittag die Farben der Corona-Ampel neu stellte. Und das durchaus überraschend.

Ganz Österreich wird auf der Ampel-Karte nämlich gravierend umgefärbt und erstrahlt nun in gelb-grün. Zuvor war dies in sieben der neun Bundesländern der Fall, Vorarlberg und Tirol blieben jedoch auf gelb. Überraschend ist aber eher, dass es das Burgenland als Corona-Vorzeigebundesland nicht auf eine komplette Grünschaltung geschafft hat. Trotz der dort vorgezogenen Öffnungen sanken die burgenländischen Corona-Zahlen nämlich drastisch ab.

Inzidenz tief wie seit Mitte August nicht mehr

Bundesweit lag die 7-Tages-Inzidenz zuletzt bei nur 14,4. Einstellig zeigte sie sich sogar in drei Bundesländern – in Kärnten mit 6,9, im Burgenland mit 9,5 und in der Steiermark mit 5,7. In Wien betrug sie 29,8, in Vorarlberg 12,8, in Tirol 16,5, in Salzburg 10,7, in Oberösterreich 10,5 und in Niederösterreich 10,9. Bundesweit war die Inzidenz zuletzt am 13. August 2020 tiefer als am Donnerstag. Entsprechend wurde auch das Corona-Risiko nun innerhalb einer Woche weiter heruntergestuft.

Dazu führte aber auch das schnelle Ansteigen der Impfungen in Österreich. 4.330.446 Menschen (55,01% der impfbaren Bevölkerung) haben mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, davon haben 2.300.891 Menschen (29,23%) einen vollständigen Impfschutz. Das Burgenland und Niederösterreich sind dabei die beiden ersten Bundesländer, in denen über die Hälfte der impfwilligen Bürger bereits eine Impfung erhalten haben. Bei den Vollimmunisierten "führt" das Burgenland mit einer Rate von 29,5 Prozent.

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