Ein schwerer Moment aus ihrer Vergangenheit wirkt bis heute nach. Katja Burkard spricht nun ungewöhnlich offen über gesundheitliche Folgen eines Autounfalls, der ihr Leben nachhaltig geprägt hat.
Die Moderatorin der RTL-Sendung "Punkt 12" lebt seitdem mit Tinnitus und leichtem Lispeln.
Der Unfall passierte, als Burkard Mitte zwanzig war. Während eines Aufenthalts in Italien geriet das Auto bei starkem Regen ins Schleudern. "Ich habe irgendwann mit Mitte 20 einen Autounfall gehabt und habe einen Tinnitus davon bekommen", erinnert sich die 60-Jährige im "Bild"-Interview.
Die Situation sei dramatisch gewesen. "Ich war mit meinem Ex-Freund in Italien und wir haben bei Aquaplaning einen Unfall gehabt. Ganz schlimm. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber ich bin im Schock draußen rumgelaufen, habe die Trümmerteile eingesammelt. Zum Glück war mein Ex Arzt und hat mir Valium gespritzt, weil ich mich nicht beruhigen konnte, da der Tinnitus nicht wegging."
Kurz darauf bemerkte sie eine weitere Veränderung. Beim Moderieren fiel erstmals ein leichtes Lispeln auf. "Eigentlich auch erst aufgefallen, als ich moderiert habe, durch das Mikrofon", erzählt Burkard. Sie selbst nahm den Sprachfehler zunächst gar nicht wahr.
"Dann habe ich versucht, das mit Training wegzukriegen, aber ich habe es nicht gehört." Auch eine Sprachtrainerin kam irgendwann an ihre Grenzen: "Katja, du stresst dich so sehr damit und du hörst es ja nicht, ich weiß nicht, wie wir da arbeiten sollen."
Mit dem Tinnitus lebt die Moderatorin bis heute. Ein Arzt habe ihr damals früh die Realität erklärt: "Der wird nie weggehen, versöhnen Sie sich mit dem Tinnitus, das muss ihr Freund werden."