"To The Last Breath"

Ganz schön Hart! Arch Enemy präsentieren neue Sängerin

Die Gerüchteküche brodelte – doch SIE hatte wohl keiner am Schirm. Mit "To The Last Breath" präsentieren Arch Enemy lautstark ihre neue Frontfrau.
Jochen Dobnik
19.02.2026, 21:22
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Mit "To The Last Breath" melden sich Arch Enemy brachial zurück – und schlagen ein neues Kapitel auf. Die Single ist die erste Veröffentlichung seit dem vergangenen Albumzyklus und ein klares Signal: Die Band bleibt kompromisslos und kehrt zugleich zu ihren Wurzeln zurück.

Der Song trifft mit voller Wucht. Rasende Gitarrenläufe, massive Drums und eine düstere Atmosphäre formen eine Hymne, die keine Zweifel lässt. Zugleich ist "To The Last Breath" ein Wendepunkt in der Bandgeschichte: Erstmals steht die neue Sängerin Lauren Hart (ex-Once Human) am Mikrofon. Ihre markante, kraftvolle Stimme bringt frische Intensität – ohne den typischen Arch-Enemy-Sound zu verlieren.

Für Gitarrist und Bandgründer Michael Amott sei die Begegnung mit Lauren ein bedeutender Schritt gewesen. "Die Zusammenarbeit mit ihr war eine außergewöhnliche Erfahrung – ihre bemerkenswerte Stimme, gepaart mit ihrem Engagement und ihrer Professionalität, bringt ein selten erreichtes Maß an Exzellenz mit sich. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit fortzusetzen."

In den vergangenen Monaten wurde in der Metal-Community heftig spekuliert, wer nach dem Ausstieg von Alissa White-Gluz künftig das Mikrofon übernehmen würde. Die Band hielt sich bedeckt – bis jetzt. Mit der neuen Single liefern Arch Enemy nun eine selbstbewusste Antwort.

Hart aber rockig: Lauren Hart (ex-Once Human)
Patric Ullaeus

Auch inhaltlich ist der Track eine Kampfansage. Amott macht deutlich, dass es sich um eine Abrechnung handelt. Musikalisch stehe der Song kompromisslos in der Tradition seiner ursprünglichen Vision für die Band – langjährige Fans würden das sofort erkennen. Textlich gehe es darum, Täuschungen zu durchschauen und die Illusion von Kontrolle zu zerstören. Der Moment, in dem man begreift, vergiftet worden zu sein – und sich entscheidet, zurückzuschlagen. Hat diese Klarheit erst eingesetzt, gebe es kein Zurück mehr: Es gehe um alles oder nichts.

Und weiter betont er selbstbewusst: Gerade wenn man glaube, es sei vorbei, beginne etwas Neues. Jetzt sei es an der Zeit, gemeinsam mit der Band zu toben – bis zum allerletzten Atemzug.

Inzwischen hat auch Alissa White-Gluz im "Metal Hammer" ihre weiteren Pläne verraten. Gemeinsam mit Dani Sophia, die sich sowohl einen Namen als Gitarristin von Till Lindemann als auch als Kreatorin von Erotik-Inhalten gemacht hat, und Gitarristin Alyssa Day, die zuvor im Instrumental Prog-Duo Absentia spielte, arbeitet sie an ihrem ersten Soloalbum.

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