Wenn das Wetter wärmer wird, zieht es viele Gartenbesitzer zu ihrem Teich. Doch während Menschen die Idylle genießen, kann das Gewässer für Tiere zur tödlichen Falle werden.
Tiere, die etwas trinken wollen, können in den Teich fallen und nicht mehr herauskommen. Durch Algen kann die Teichfolie sehr glatt werden, auch steile Ufer sind problematisch.
Wie chip.de berichtet, fehlt bei künstlichen Gewässern häufig ein entscheidendes Element: eine Ausstiegshilfe. In der Natur gibt es flache Uferzonen, bei angelegten Teichen oft nicht.
Neben Insekten können auch Igel, Entenküken, Amphibien und Mäuse ertrinken. Selbst Haustiere wie Katzen, Hunde und Hasen sind in Gefahr.
Beim Versuch, sich zu befreien, verausgaben sich die Tiere schnell. In der Nacht droht durch das kalte Wasser zusätzlich eine Unterkühlung.
Wer einen neuen Teich plant, sollte eine flache Uferzone mit leichtem Gefälle einplanen. Bei bestehenden Teichen helfen schon einfache Mittel.
Steine, Latten oder eine kleine Holzleiter ermöglichen den Ausstieg. Auch eine naturnahe Bepflanzung am Ufer ist eine optisch ansprechende Alternative.
Umgedrehte Pflanzkübel im flachen Wasser oder alte Dachziegel als Pfad sehen urig aus und erfüllen ihren praktischen Zweck. Auch für Pools gibt es Fluchtrampen, oft Froschleitern genannt.