Derzeit sorgt ein Riesen-Einsatz der Wiener Polizei, Rettung und der Feuerwehr für Aufsehen, denn: Gegen 18 Uhr wurden am Montag die Einsatzkräfte in den neunten Wiener Bezirk alarmiert. Der Grund: Kohlenmonoxid, ein geruchs- und farbloses, giftiges Gas, soll ausgetreten sein.
Im Bereich der Liechtensteinstraße sorgte der Einsatz für jede Menge Stau und Verkehrsunterbrechungen. Zeitweise konnte die Linie 40A nur zwischen dem Döblinger Friedhof und der Währinger Straße fahren. Ersatzweise mussten Öffi-Fahrgäste auf die Bim-Linien 5, 40 und 41 umsteigen.
Mittlerweile fahren die Öffi-Linien aber wieder regelmäßig – lediglich die Intervalle änderten sich aufgrund des Einsatzes.
Auf Anfrage von "Heute" konnte die Pressestelle der Wiener Berufsfeuerwehr den Einsatz bestätigen. Tatsächlich strömte kurzfristig Kohlenmonoxid aus einer Gastherme, so ein Pressesprecher der Feuerwehr.
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Ein CO-Melder im betroffenen Gebäude, der unverzüglich anschlug und so die Einsatzkräfte alarmierte, konnte Schlimmeres verhindern, denn: Das Gas breitete sich nicht auf naheliegende Häuser aus. Nach umfangreichen Gasmessungen in der unmittelbaren Umgebung konnte die Liechtensteinstraße glücklicherweise ohne Personenschaden verlassen werden.