Die Vereinbarung zwischen Israel und der islamistischen Hamas über eine Waffenruhe im Gazastreifen ist von den Vermittlerstaaten bei einer Zeremonie in Ägypten formell besiegelt worden. "Das wird halten", kündigte US-Präsident Trump bei seiner Unterschrift an.
Die Staatschefs der USA, Ägyptens, Katars und der Türkei unterzeichneten in Scharm El-Scheich eine gemeinsame Erklärung, mit der nach ägyptischer Darstellung die Waffenruhe gefestigt werden soll. Das Gipfeltreffen soll das Ende des Kriegs im Gazastreifen markieren.
Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi richtet den Gipfel gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump aus. An dem Treffen nehmen Staats- und Regierungschefs aus dutzenden Ländern teil.
Ziel des Gipfeltreffens ist es nach Angaben des ägyptischen Präsidialamts, "den Krieg im Gazastreifen zu beenden, die Bemühungen um Frieden und Stabilität im Nahen Osten zu verstärken und eine neue Ära regionaler Sicherheit und Stabilität einzuläuten". Vertreter der bisherigen Kriegsparteien Hamas und Israel nehmen allerdings nicht an dem Treffen teil.
Nach zwei Jahren Krieg im Gazastreifen waren am Montag die 20 überlebenden israelischen Geiseln nach Israel zurückgekehrt. Die am 7. Oktober 2023 von der islamistischen Hamas Entführten wurden im Zuge des von Trump vorangetriebenen Waffenruhe-Abkommens in zwei Schritten zunächst dem Roten Kreuz und anschließend der israelischen Armee übergeben. Wenig später ließ auch Israel palästinensische Häftlinge frei.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu nimmt nach Angaben aus Diplomatenkreisen auf Bestreben der Türkei und Absage-Androhungen des Iraks nicht am Gipfel teil. Mehr dazu hier: