Prozess in Wels

Gefälschte Christkindl-Briefe – 65-Jähriger verurteilt

Ein Mann soll seltene Christkindl-Briefe gefälscht und um viel Geld verkauft haben. Jetzt fiel am Landesgericht Wels das Urteil.
Oberösterreich Heute
11.06.2026, 16:03
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Weil er wertvolle Christkindl-Briefe aus der Nachkriegszeit gefälscht und verkauft haben soll, ist ein 65-Jähriger am Landesgericht Wels zu 18 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Das berichtet ORF OÖ.

Laut Anklage manipulierte der Mann seltene Kuverts mit begehrten Christkindl-Marken aus dem Jahr 1950. Die Originalmarken entfernte er demnach und ersetzte sie durch täuschend echte Fälschungen. Um die Kopien glaubwürdiger erscheinen zu lassen, soll er sogar künstliche Alterungsspuren aufgemalt haben.

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Die historischen Marken des Postamts Christkindl in Steyr sind unter Sammlern besonders gefragt und erzielen teils hohe Preise. Der von der Staatsanwaltschaft bezifferte Schaden liegt bei rund 80.000 Euro.

Besonders brisant: Über acht Jahre hinweg sollen die Fälschungen unentdeckt geblieben sein. Erst später flog der Schwindel auf. Das Urteil vom Mittwoch ist noch nicht rechtskräftig.

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