Tragischer Verkehrsunfall am späten Montagabend im Bezirk Gänserndorf: Gegen 21.20 Uhr lenkte eine Burgenländerin (21) ihren dunklen Pkw auf der B49 im Gemeindegebiet von Engelhartstetten (Bezirk Gänserndorf, NÖ) aus Richtung Groißenbrunn kommend in Richtung Donaubrücke.
Zur selben Zeit war ein 40-jähriger rumänischer Staatsbürger mit seinem roten Audi A4 in die Gegenrichtung unterwegs. Mit an Bord hatte der Familienvater mit Wohnsitz in Norwegen seine drei Kinder im Alter von 8, 11 und 15 Jahren.
Der 40-Jährige wollte auf der Kreuzung der Bundesstraße mit der Landesstraße 8 nach links in die Landesstraße einbiegen und übersah laut Exekutive "aus bislang unbekannter Ursache das entgegenkommende Fahrzeug der 21-Jährigen".
Die Pkw-Lenkerin krachte rechts hinten ins Heck des roten Audi, dabei wurde der 8-Jährige im Wagen eingeklemmt. Die weiteren Insassen konnten sich selbst aus dem Unfallwagen befreien.
Der 8-Jährige wurde schließlich von den Freiwilligen Feuerwehren Engelhartstetten, Stopfenreuth und Loimersdorf aus dem Fahrzeug gezogen – ein überaus fordernder Einsatz.
Denn trotz sofortiger notärztlicher Reanimation durch den Notarzt des NAW aus Hainburg und dem Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 2, erlag der 8-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Alle anderen Fahrzeuginsassen, auch die Lenkerin des zweiten beteiligten Pkw, wurden unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungshubschrauber bzw. mit Rettungsautos in das SMZ Ost nach Wien bzw. in das UKH Eisenstadt eingeliefert.
"Ein tragischer Unfall, die Stelle ist eine gefürchtete Kreuzung", so der Kommandant der FF Engelhartstetten, Christopher Ebm, gegenüber "Heute". Immer wieder gibt es auch Diskussionen um bauliche Veränderungen, um die Kreuzung zu entschärfen.