14 Tage müssen Patienten mit einem positiven Corona-Test in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie hat die Polizei diese auch regelmäßig kontrolliert. Rund 50.000 Mal sind Beamte bsiher ausgerückt, um die Einhaltung der Quarantäne-Bestimmungen zu überwachen.
Wenn jemand im Verdacht steht, infiziert zu sein und das Test-Ergebnis noch aussteht bzw. schon erkrankt ist, aber nicht ins Krankenhaus muss, kann die Behörde einen solchen Hausarrest per Bescheid verfügen. Und jeder Verstoß ist strafbar.
Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, waren in 265 Fällen die unter Corona-Hausarrest gestellten Personen bei einer Kontrolle durch die Polizei nicht zu Hause, es wurde Anzeige erstattet. Spitzenreiter ist Tirol (70 Verstöße) gefolgt von Niederösterreich mit 49 Anzeigen. In Oberösterreich gab es 42 Quarantäne-Sünder.
Weiters zählte man 33 Verstöße in Kärnten, 28 in der Steiermark, 18 in Salzburg, 13 in Vorarlberg und zehn in Wien. Das Burgenland ist mit nur zwei Anzeigen Schlusslicht.
Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher sein. Gerade dass in der Bundeshauptstadt nur zehn Verstöße registriert wurden, ist verwunderlicht. Laut Innenministerium gab es hier weniger rigorosen Kontrollen.