"Premiere" im Leopold Museum

Geheime Kunst der Nationalbank erstmals enthüllt

Zum 25-jährigen Jubiläum zeigt das Leopold Museum erstmals die Kunstsammlung der Nationalbank – ein verborgenes Schatzkästchen wird geöffnet.
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23.04.2026, 13:26
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Zum 25. Geburtstag des Leopold Museums gibt’s eine echte Premiere: Erstmals wird die Kunstsammlung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) öffentlich gezeigt.

Die Ausstellung "Premiere!" versammelt 114 Werke von 79 Künstlern und bietet einen kompakten Überblick über rund 100 Jahre österreichische Kunst – von der Neuen Sachlichkeit der Zwischenkriegszeit bis zur zeitgenössischen Kunst.

Was es zu sehen gibt

Was viele nicht wissen: Die Nationalbank sammelt seit den 1980ern gezielt Kunst und besitzt heute rund 2.300 Werke. Ein Großteil davon hing bisher in Büros – jetzt kommt er endlich ins Museum.

Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger sieht darin auch ein Dankeschön: Die OeNB war maßgeblich an der Gründung des Leopold Museums beteiligt. Auch OeNB-Gouverneur Martin Kocher betont: Die Kunst sei mehr als nur Deko – sie inspiriere und verbinde Wirtschaft mit Kultur.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von postexpressionistischen Werken, die Größen wie Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Gustav Klimt und Anton Faistauer in einen neuen Kontext stellen, bis hin zur Neuen Sachlichkeit, die einen nüchternen Blick auf den Alltag wirft.

Ein Hauch von Magie fehlt ebenfalls nicht: Der Magische Realismus widmet sich dem Versuch, unter die Oberfläche der sichtbaren Welt zu blicken. Ergänzt wird die Schau durch Werke der Nachkriegszeit sowie der zeitgenössischen Kunst.

Ab dem 24. April bis zum 11. Oktober gibt es im Leopold Museum also viel zu entdecken.

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