Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann soll es beim DFB nun schnell gehen. Top-Kandidat auf die Nachfolge ist Jürgen Klopp, der seine Bereitschaft für den Job als Bundestrainer bereits signalisiert hat.
Der Deutsche Fußball-Bund teilte in einer Aussendung mit, dass der frühere Liverpool-Erfolgstrainer "seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert" habe. Wenig später bestätigte Klopp seine Haltung auch selbst im Gespräch mit MagentaTV. "Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit", sagte der 59-Jährige.
Nach Informationen der "Bild" wollen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke in den kommenden Tagen in die USA reisen, um die Gespräche mit Klopp persönlich voranzutreiben. Der Ex-Liverpool-Coach ist bei der Weltmeisterschaft derzeit als TV-Experte für MagentaTV im Einsatz und hat sein Quartier in New York.
Klopp soll großes Interesse daran haben, Deutschland zur Europameisterschaft 2028 zu führen. Das Turnier findet in Großbritannien statt – jenem Land, in dem er zwischen 2015 und 2024 den FC Liverpool trainierte und zahlreiche Erfolge feierte.
Vor einer möglichen Verpflichtung muss allerdings noch ein wichtiger Punkt geklärt werden. Klopp steht als "Head of Global Soccer" bei Red Bull noch bis 2029 unter Vertrag. Eine festgeschriebene Ausstiegsklausel gibt es nicht, weshalb ein Wechsel zum DFB nur mit Zustimmung von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff möglich wäre.