"Pressing funktioniert nicht"

"Enttäuschend": Herzog rechnet mit ÖFB-Team ab

Österreich muss nach dem 0:3 gegen Spanien die Heimreise antreten. ORF-Experte Andreas Herzog zeigt sich von der Leistung des ÖFB-Teams enttäuscht.
Sport Heute
04.07.2026, 05:06
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Österreichs WM-Traum ist vorbei!

Das ÖFB-Team ist nach dem 0:3 gegen Spanien im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft ausgeschieden. ORF-Experte Andreas Herzog analysierte die Leistung der Mannschaft und zeigte sich etwas enttäuscht.

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"Es war zu erwarten, dass es gegen Spanien schwer wird. Wir haben die Euphorie aus dem Algerien-Match nicht mitnehmen können. Spanien war zu gut, sie haben uns teilweise hergespielt. Selbst wenn jeder Spieler alles gegeben hätte, hätte es nicht gereicht. Die Spanier sind auf einem ganz anderen Niveau. Das ist für mich ein bisschen das Enttäuschende", sagte Herzog.

Was muss nun passieren, damit Österreich den Anschluss an die internationale Spitze nicht verliert? Für Herzog ist die Antwort klar: "Frisches Blut muss dazukommen. In diesem Kader war kein einziger U21-Spieler dabei, das ist kein gutes Zeichen. Es ist ganz normal, dass neue Spieler nachkommen, das war schon immer so. Diese Generation war fantastisch, deswegen waren meine Erwartungen an die WM so hoch. Dass wir Spanien und Argentinien nicht schlagen können, war klar. Aber dass es so eindeutig war, ist enttäuschend."

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Auch beim Pressing sieht der ORF-Experte Anpassungsbedarf. "Man sieht, dass das Pressing nicht mehr so funktioniert wie vor drei oder vier Jahren. Spielstarke Mannschaften sind froh, wenn man sie hoch anpresst, dann sind sie mit zwei Kombinationen durch."

Vor allem die Entwicklung im Nachwuchs bereitet Herzog Sorgen: "Wir haben in den letzten Jahren nur Wert auf das Pressing gelegt und die Stürmerausbildung schleifen lassen. Das wird uns hoffentlich in den nächsten Jahren nicht um die Ohren fliegen."

Sein abschließendes Fazit fällt entsprechend ernüchternd aus: "Die WM war cool und schön, aber trotzdem ist es ein Dämpfer, weil man gesehen hat, dass wir von den Topmannschaften noch weit entfernt sind."

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