Wie weit kommt Österreich bei der WM? Mit dem Last-Minute-3:3 gegen Algerien rettete sich Österreich dank des Ausgleichs von Sasa Kalajdzic in der sechsten Minute der Nachspielzeit gerade noch in die K.o.-Phase. Dort wartet nun mit Europameister Spanien allerdings ein echter Brocken.
Entsprechend vorsichtig fällt auch die Prognose der Datenplattform "Opta" aus. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Österreich die iberischen Turnierfavoriten im Sechzehntelfinale rausgekegelt und das Achtelfinale erreicht, bei 16,86 Prozent.
Sollte die Sensation gegen Spanien gelingen, würde im Viertelfinale entweder Portugal oder Kroatien warten. Die Chancen des ÖFB-Teams auf den Einzug in die Runde der letzten Acht beziffert der Supercomputer deshalb auf lediglich 5,56 Prozent.
Noch düsterer sieht es in den weiteren Turnierphasen aus. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Halbfinal-Einzug liegt bei nur 2,25 Prozent, der Finaleinzug wird mit 0,60 Prozent berechnet. Vom ganz großen Coup träumt die Rangnick-Elf zwar weiter, doch laut Supercomputer ist dieser äußerst unwahrscheinlich. Die Chance auf den ersten WM-Titel der österreichischen Geschichte beträgt gerade einmal 0,16 Prozent.
Als Top-Favorit auf den Titel gilt laut den Berechnungen Frankreich. Die "Équipe Tricolore" kommt auf eine Titelwahrscheinlichkeit von 18,73 Prozent. Dahinter folgt Weltmeister Argentinien mit 16,56 Prozent. Brisant: Die Südamerikaner besitzen laut der Simulation sogar die höhere Wahrscheinlichkeit, das Finale zu erreichen. Im Endspiel selbst hätte Frankreich nach den Berechnungen aber die besseren Karten – und bleibt deshalb der Top-Favorit auf den WM-Triumph.