Die Content-Creatorin Bonnie Blue hat mit Aussagen zu ihrer geplanten Babyshower für große Aufregung gesorgt. In einem Interview kündigte sie an, das klassische Format der Feier bewusst aufbrechen zu wollen und Elemente einzubauen, die über ein traditionelles Familienfest hinausgehen.
Demnach soll die Veranstaltung Anfang Juni stattfinden und bewusst öffentlichkeitswirksam inszeniert werden. Die Influencerin erklärte, sie wolle ihre Schwangerschaft als Teil ihrer persönlichen und beruflichen Marke verstehen und entsprechend präsentieren. Konkret: Sie will das machen, wofür sie bekannt ist. Also mit möglichst vielen Männern Sex haben.
Weiter sagt sie: "Es ist mein Körper, ich bestimme darüber. Wenn man keinen Sex haben dürfte, würde ich es auch nicht machen. Aber man darf, also mache ich es auch."
Besonders ihre Aussagen über den Charakter des Events sorgten für Kritik und Unverständnis. Moderatorin Shelagh Fogarty reagierte im Interview deutlich irritiert und stellte die Frage, ob ein solches Konzept dem Anlass einer Babyfeier überhaupt gerecht werde.
Die Influencerin selbst verteidigte ihre Pläne und betonte, sie treffe ihre Entscheidungen bewusst und eigenverantwortlich. Zudem sprach sie darüber, dass Schwangerschaft in bestimmten Online-Communities stark sexualisiert werde und sie diesen Umstand für sich nutze.
Zugleich bleibt unklar, wie genau die Veranstaltung am Ende tatsächlich aussehen wird. Während sie selbst von einer Mischung aus klassischen Babyshower-Elementen und bewusst provokanten Inszenierungen spricht, sorgt allein die Ankündigung bereits im Vorfeld für eine breite öffentliche Debatte über Grenzen von Selbstinszenierung und Social-Media-Provokation.