In der Sky-Dokureihe "Ralf & Etienne: Wir sagen Ja" gewährt der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher (50) intime Einblicke in seine Vergangenheit. In der dritten Folge, die seit 4. Juni abrufbar ist, besucht er gemeinsam mit seinem frisch angetrauten Ehemann Etienne Bousquet-Cassagne (36) die Kartbahn im nordrhein-westfälischen Kerpen - den Ort, an dem für ihn und seinen Bruder Michael (57) alles begann.
"Die Kartbahn ist für mich meine Jugend, da bin ich aufgewachsen, da habe ich vieles gelernt im Leben. Es war der Grundstein für meine spätere Karriere", erzählt Ralf in der Sendung. Die Familie habe in Kerpen in "ganz einfachen Verhältnissen" gelebt.
Wie das Magazin "Bunte" berichtet, spricht der 50-Jährige auch über den finanziellen Druck, unter dem seine Eltern standen. Mutter Elisabeth arbeitete als Köchin, Vater Rolf war Bahnwart. Besonders in den Wintermonaten fehlten die Einnahmen, weil die Kartbahn keinen Betrieb hatte.
Den entscheidenden Wendepunkt für die gesamte Familie brachte Michaels Grand-Prix-Debüt 1991 beim Rennen in Spa. "Die Formel 1 in Deutschland muss man schon sagen, hat mein Bruder groß gemacht", erklärt Ralf und fügt schmunzelnd hinzu: "Und dann kam ich irgendwann noch dazu, als Zusatzprodukt, und das hat ja auch ganz gut funktioniert."
Besonders emotional wird es, wenn Ralf über die gemeinsame Zeit mit Michael auf der Rennstrecke spricht: "Die schönsten Momente waren immer, wenn Michael und ich gemeinsam auf dem Podest waren. Das hat Spaß gemacht, das war wirklich schön."
Ralf Schumacher hatte am 30. Mai 2026 seinen Partner Etienne in Saint-Tropez geheiratet. Die finale Episode der Doku, in der auch die Traumhochzeit mit rund 200 Gästen zu sehen sein wird, ist ab dem 6. Juni auf Sky verfügbar.