Schwerer Unfall am Samstagnachmittag im Bereich des Knotens Villach: Ein Lastwagenfahrer geriet auf eine Verbindungsstraße in die falsche Fahrtrichtung und kollidierte frontal mit einem Motorrad. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt.
Gegen 13.55 Uhr war ein 56-jähriger Lkw-Lenker aus der Schweiz von der Karawankenautobahn (A11) kommend im Knoten Villach in Richtung Wien unterwegs. Am Ende der Verbindungsspur zur Südautobahn (A2) nutzte er laut Polizei jedoch nicht den vorgesehenen Beschleunigungsstreifen, sondern bog nach links ab und fuhr als Geisterfahrer auf die Spur 700.
Zur selben Zeit war ein 60-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach gemeinsam mit seiner Ehefrau auf dem Motorrad auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Knoten Villach unterwegs. Das Paar wechselte dort über die Spur 700 in Fahrtrichtung Wien.
Auf dem zweiten Fahrstreifen der Spur 700 kam es schließlich zur folgenschweren Begegnung: Der Motorradfahrer sah sich plötzlich dem entgegenkommenden Lkw gegenüber. In weiterer Folge prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 60-Jährige und seine Ehefrau vom Motorrad geschleudert. Beide kamen im angrenzenden Grünstreifen zum Liegen.
Der Motorradlenker erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung ins LKH Villach gebracht. Seine Ehefrau wurde ebenfalls schwer verletzt. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber C11 ins Klinikum Klagenfurt geflogen werden.
Im Einsatz standen die Hauptfeuerwache Villach mit 14 Kräften, die Freiwillige Feuerwehr Vassach mit zehn Mitgliedern, das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und acht Einsatzkräften, die ASFINAG sowie die Autobahnpolizeiinspektion Villach mit sechs Beamten.