Geld der Österreicher liegt in Eigentumswohnungen

Eine Studie der GfK bestätigt: Wohneigentum ist erstmals die beliebteste Anlageform der Österreicher. Dieser Trend hat sich schon länger abgezeichnet, der Bausparvertrag als langjährige Nummer 1 wurde auf den dritten Platz verdrängt.

Die GfK Austria erstellte ein sogenanntes Stimmungsbarometer. Es bestimmt die Beliebtheit der einzelnen Sparformen, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung. Immobilien und Grundstücke gewinnen immer weiter als Attraktivität.

Zinsniveau macht Sparen unattraktiv

Das liegt auch am niedrigen Zinsniveau. Statt dem Sparbuch liegen nun erstmals auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Der Erwerb von Grundstücken liegt auf Platz 2. Erst auf Platz 3 kommt der gute alte Bausparvertrag.

Da die traditionellen Sparformen Bausparer und Sparbuch deutlich an Beliebtheit verlieren, kann auch die Anlage in Gold aufholen und ist aktuell fast genauso beliebt wie das Sparbuch. Auch Pensionen und Lebensversicherungen werden immer uninteressanter.

Comeback des Sparstrumpfs

Das Geld unter der Matratze horten. Klingt unglaublich, gewinnt aber laut GfK in letzter Zeit ebenfalls an Beliebtheit. Zuhause Sparen (zum Beispiel im Sparschwein) ist angesichts der aktuellen Diskussionen um Negativzinsen gar nicht mehr so unattraktiv.

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