Erst letztes Jahr machte der Favoritner Gemeindebau-Laden Schlagzeilen, weil er trotz Lockdowns Feuerwerke an Hunderte Wiener verkaufte – "Heute" berichtete bereits. Dieses Jahr darf der Laden zwar offen haben, trotzdem ist es verboten, Feuerwerke und Böller jeglicher Art in der Stadt abzufeuern. Die Stadt Wien droht mit Geldstrafen von bis zu 3.600 Euro.
Trotz Verbots sammeln sich seit Tagen hunderte Kaufwillige wieder vor dem Shop an und stehen Schlange. Das ärgert vor allem die Anrainer, so auch diesen"Heute"-Leserreporter: "Nicht nur, dass Böller und Feuerwerke die ganzen armen Tiere verschrecken. Es ist einfach unangenehm, wenn täglich so viele Menschen vor meinem Gemeindebau warten", so der Favoritner. Außerdem würde vor dem Geschäft täglich viel Müll – wie Verpackungen, leere Getränkedosen und Pizzaschachteln auf der Straße landen. Ein Ärgernis für alle Anrainer.