Ameisen gehören grundsätzlich zu den Nützlingen und sind wichtig für das Ökosystem. Einige räuberische Arten fressen sogar pflanzenfressende Schädlinge wie Falterraupen und Blattläuse und regulieren so das Schädlingsvorkommen auf natürliche Weise.
Allerdings begünstigen die Insekten auch die Entstehung von Blattlauskolonien. Da sie sich vom Honigtau der Blattläuse ernähren, beschützen Ameisen diese sogar vor Fressfeinden. Kein Wunder also, dass viele Gärtner die kleinen Krabbler lieber vertreiben wollen.
Wie chip.de berichtet, braucht man dafür lediglich ein Gewürz aus der Küche: Zimt. Am besten eignet sich Zimtpulver, da die Duftintensität hierbei am höchsten ist.
Ameisen besitzen einen außergewöhnlich guten und empfindlichen Geruchssinn, der ihnen vor allem zur Orientierung dient. Der intensive Duft von Zimt schreckt die Insekten ab und stört ihr Orientierungsvermögen, weshalb sie das Gewürz möglichst meiden.
Verstreue den Zimt an strategisch ausgewählten Plätzen: entlang der Ameisenstraßen, vor Eingängen zum Bau, bei gefährdeten Pflanzen oder auf der Terrasse. So werden die ungebetenen Gäste sanft zum Umzug bewogen.
Zimt ist das perfekte Vertreibungsmittel, da es natürlich ist und weder den Ameisen noch anderen Gartentieren oder Haustieren schadet. Zudem ist es erheblich günstiger als herkömmliches Ameisengift.
Wer Risse und Spalten in der Hauswand hat, sollte diese zusätzlich abdichten – so kommen die Krabbler gar nicht erst ins Haus hinein.