Life

Gericht: Taschen dürfen jetzt iPhone heißen

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:32

Nach den erstmals gesunkenen Absatzzahlen beim iPhone (um rund 16 Prozent auf 51,2 Millionen Geräte) muss Apple nun die nächste Niederlage einstecken: Ein Lederwarenhersteller aus Peking darf laut einem Gerichtsurteil verschiedene Zubehörprodukte unter der Marke "IPHONE" vertreiben.

Nach den erstmals gesunkenen Absatzzahlen beim iPhone (um rund 16 Prozent auf 51,2 Millionen Geräte) muss Apple nun die nächste Niederlage einstecken: Ein Lederwarenhersteller aus Peking darf laut einem Gerichtsurteil verschiedene Zubehörprodukte unter der Marke "IPHONE" vertreiben.

In China darf Apple künftig also den Namen iPhone nicht mehr exklusiv nutzen. Apple hatte die chinesische Xintong Tiandi Technology wegen Verletzung von Markenrechten verklagt. Doch ein Gericht in Peking wies dies zurück und erlaubte der Firma, etwa Handtaschen, Portemonnaies und Handy-Taschen weiterhin mit dem Label "IPHONE" zu versehen. Begründung: Apple werde dadurch kein Schaden zugefügt. Denn kein Mensch in China werde irrtümlich annehmen, dass die von Xintong verkauften Produkte von Apple stammen.

Das könnte Apple durchaus als Kompliment für das eigene unverwechselbare Design der iPhones interpretieren. Doch der Konzern dürfte sich eher darüber ärgern, von dem chinesischen Fabrikanten ausmanövriert worden zu sein. Die US-Patentbehörde bezifferte im Jahr 2014 den Wert der Marke Apple auf rund 124 Milliarden Dollar.

 

Jetzt E-Paper lesen