Nach tagelanger extremer Hitze schlägt das Wetter in Florida plötzlich um. In der Nacht auf Samstag wurde Miami von einem schweren Tropengewitter mit Starkregen, Blitz und Donner heimgesucht. Damit droht beim WM-Kracher zwischen England und Norwegen erneut eine Zwangspause.
Videos aus der Stadt zeigen umstürzende Äste, heftigen Regen und Blitze am Himmel. In mehreren Hotels fiel aufgrund des Unwetters sogar zeitweise der Strom aus. Laut Wetterprognosen soll es auch am Spieltag unbeständig bleiben. Für den Nachmittag werden weitere Gewitter erwartet. Besonders problematisch: Blitze in der Nähe des Stadions.
Die FIFA schreibt vor, dass ein Spiel für mindestens 30 Minuten unterbrochen werden muss, sobald innerhalb eines Umkreises von rund 13 Kilometern ein Blitz einschlägt. Genau diese Regel hatte bereits im WM-Achtelfinale zwischen England und Mexiko für eine rund einstündige Verzögerung des Anpfiffs gesorgt.
Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr Ortszeit (23 Uhr MESZ). Doch selbst wenn das Gewitter rechtzeitig abzieht, wartet auf beide Teams die nächste Herausforderung.
Die gefühlte Temperatur soll beim Anpfiff bei drückenden 44 Grad liegen. Dazu ziehen laut Prognosen weitere Regenfronten aus Südosten auf. Ob das Viertelfinale planmäßig über die Bühne gehen kann, bleibt deshalb weiter offen.