Daten zum Verkauf angeboten

Hacker-Angriff auf Argentinien nach Schiri-Skandal

Der Wirbel um das dramatische WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten geht in die nächste Runde – und die hat es ordentlich in sich.
Sport Heute
11.07.2026, 11:59
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Eine mutmaßlich ägyptische Hackergruppe soll sich Zugang zu den E-Mail-Konten des argentinischen Fußballverbandes verschafft haben. Über ein kompromittiertes Verbandskonto wurden anschließend Nachrichten an Journalisten verschickt – mit schweren Vorwürfen gegen das Schiedsrichter-Team.

In der Mail wurde behauptet, Argentinien habe das Achtelfinale gegen Ägypten nicht verdient gewonnen. "Argentinien hat nicht gewonnen. Der Sieg wurde durch korrupte Schiedsrichterentscheidungen gestohlen."

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Verband warnt vor Mails

Wie die argentinische Zeitung "Diario Popular" berichtet, sollen die Hacker außerdem interne Verbandsdaten zum Verkauf angeboten haben. Darunter befinden sich laut Bericht E-Mail-Adressen, IP-Adressen und Passwörter.

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Die AFA bestätigte den Sicherheitsvorfall inzwischen offiziell. Der Verband erklärte, dass ein E-Mail-Versand festgestellt worden sei, der weder erstellt noch autorisiert worden sei. Gleichzeitig warnte die AFA davor, verdächtige Nachrichten mit Links, Anhängen oder Aufforderungen zur Herausgabe persönlicher Daten zu öffnen.

Ärger nach spektakulärer Aufholjagd

Hintergrund ist das hochdramatische Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Ägypten führte bis zur 79. Minute bereits mit 2:0, ehe Argentinien das Spiel mit drei Treffern innerhalb von rund 13 Minuten – angeführt von Lionel Messi – noch komplett drehte.

Nach der Partie übten Ägyptens Teamchef Hossam Hassan sowie mehrere Spieler und Funktionäre scharfe Kritik am französischen Schiedsrichter François Letexier und seinem Team. Der ägyptische Verband legte sogar offiziell Beschwerde gegen das Gespann ein. Unabhängige Beobachter bewerteten die Leistung der Referees allerdings überwiegend positiv.

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